Werteblog: Wertemarketing, barrierefreies Internet, PDF und Barrierefreiheit
Barrierefreies Redesign für Kreiskliniken Reutlingen - der neue Internetauftritt ist online
Autor: M. Erle 12.12.2005, 17:57
Die Kreiskliniken Reutlingen mit dem Klinikum am Steinenberg Reutlingen, der Ermstalklinik Bad Urach und der Albklinik Münsingen gehen im Internet neue Wege: Barrierefreiheit, Zielgruppenorientierung und wahrnehmbare Markenwerte sind im Gesundheitsbereich noch keine Selbstverständlichkeit.
Werte online erleben
“In Zusammenarbeit mit der Tübinger Agentur Wertewerk ist es uns gelungen, das besondere Profil der Kreiskliniken Reutlingen mit fortschrittlichem Design für die gesamte Bevölkerung ohne Einschränkungen zugänglich und erlebbar zu machen”, sagt Eckhard Zieker, Pressesprecher der Kreiskliniken Reutlingen.
Neue Patientenströme im In- uns Ausland erschließen
Auch mit den Kompaktversionen in Englisch, Russisch und Türkisch zählt der Internetauftritt der Kreiskliniken Reutlingen zu den Vorreitern im Krankenhausmarketing. Diese konsequente Ausrichtung an den Informationsbedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen zeigt sich auch an den ausführlichen Patienteninfos und den Services für Ärzte oder Medizinstudenten.
Dialogmöglichkeiten für alle
“Einfach zu bedienende Kontaktformulare der einzelnen Kliniken und Abteilungen erleichtern den direkten Dialog und werden bereits intensiv genutzt”, freut sich Oliver Bredel, Vorsitzender der Geschäftsführung, über die bereits vorliegende positive Resonanz.
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Besser zugängliche Arzneimittel-Infos - Wertewerk führt für das BfArM eine Anwenderschulung ”PDF barrierefrei erstellen” durch
Autor: Wertewerk-Team 25.7.2005, 08:25
Die BITV ist eindeutig: alle Informationen eines Internetangebotes müssen zugänglich sein. Inhalte, die als PDF ins Netz gestellt werden, gehören hier auch dazu. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (externes Angebot) nimmt diese Anforderung ernst und hat Wertewerk beauftragt, eine Anwenderschulung durchzuführen. Ziel ist es, die große Zahl an Arzneimittel-Infos, die als PDF-Dateien zur Verfügung stehen, auch für assistive Technologien, wie beispielsweise Vorlesesoftware, nutzbar bereit zu stellen.
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Internetauftritte von Krankenhäusern sollten barrierefrei gestaltet sein - Checkliste
Autor: M. Erle 9.6.2005, 16:48
Die Online-Präsenz von Kliniken und Krankenhäuser sollte auf jeden Fall nach den Vorgaben der ”Web Accessibility Initiative (WAI)” barrierefrei gestaltet sein. Dies ist die erste Empfehlung in einer 15 Punkte umfassenden Checkliste, die das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung am Uniklinikum Tübingen im Fachmagazin “das Krankenhaus”, 3/2005 herausgegeben hat.
Die WAI ist eine Initiative des World Wide Web Consortiums (W3C) und spricht weltweite Empfehlungen zur Gestaltung barriererfreier Internetangebote aus, an denen sich länderspezifische Regelungen - beispielsweise die BITV in Deutschland - orientieren.
Barrierefreiheit, Usability und Wertemarketing
54 Internetauftritte von Krankenhäuser unterschiedlicher Größe und Trägerschaft wurden von Prof. Dr. Hans-Konrad Selbmann und seinem Team besonders im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit analysiert. Dies bildete die Basis für Optimierungsvorschläge, die sich zum größten Teil mit Forderungen der Barrierefreiheit, Usability und des Wertemarketing decken. Großer Verbesserungsbedarf besteht besonders darin, Inhalte und Services stärken an den Zielgruppen auszurichten. Dazu zählen beispielsweise:
- ein spezieller Bereich für Patienteninformationen
- ein spezieller Bereich mit Informationen für Ärzte
- weiterführende Links zu vertiefenden Informationen
- Kerninformationen in mehreren Sprachen
- eine verständliche Sprache und Erklärungen zu Fachbegriffen und Abkürzungen
- Transparenz im Hinblick auf Quellen und Verfasser medizinischer Informationen
- interaktive Services, die den Zielgruppen klare Mehrwerte liefern wie ein Bereich “Häufig gestellte Fragen” beispielsweise
- Suchmaschinen-Optimierung, die ein schnelles und zuverlässiges Auffinden gewährleistet
- für alle zugängliche Qualitätsberichte
- eine übersichtliche und konsistente Navigation
- Kurzbeschreibungen sowie Angaben von Größe und erforderlichen Programmen bei Multimedia-Formaten
- eine regelmäßige Pflege als Grundlage für die Aktualität der Inhalte
Initiativen zur Qualitätssicherung
Aufschlussreich ist auch, dass keine der 54 untersuchten Websites sich an einer der Initiativen zur Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen beteiligte, die es bereits seit mehreren Jahren gibt. Zu den bekanntesten zählen:
Weiterführende Informationen
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Hospital Branding: Warum Krankenhäuser an ihrem Markenimage arbeiten sollten
Autor: blanzelot 19.5.2005, 08:10
Die Financial Times berichtet heute über die Situation des Markenimages von Krankenhäusern. Bedingt durch die Gesundheitsreform und der kritischen Aufklärung der Patienten sind sie gezwungen, an Ihrem Bekanntheitsgrad zu arbeiten. Insbesondere tun sich die Klinikträger schwer, Ihre eigenes Profil herauszuarbeiten sowie Ihre (über-)regionale Bekanntheit und Bedeutung zu stärken, so das Ergebnis der Studie ”Hospital Branding 2005″, zu der 300 zufällig ausgewählte Interview-Partner befragt wurden.
Die Vorteile einer gelungenen Markenführung von Krankenhäusern
- Die Darstellung von Kernkompetenzen und der Reputation von Ärzten fördert die positive Entscheidung der zunehmend informierten Patienten.
- Einweiser werden bei ihren Empfehlungen und Entscheidungen unterstützt.
- Die überregionale Bekanntheit sorgt auch für Belegungen jenseits der üblichen lokalen Patientenströme.
Weiterführende Artikel
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Kooperationsvertrag mit careon unterzeichnet
Autor: blanzelot 18.5.2005, 18:15
Die careon Internet Solutions for Healthcare GmbH und Wertewerk haben heute eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Mit dieser Zusammenarbeit werden die Kompetenzen aus patientenorientiertem Gesundheitsmanagement sowie barrierefreier und gebrauchstauglicher Umsetzung im Gesundheitswesen gebündelt. Die Zusammenarbeit bezieht sich beispielsweise auf die Realisierung von webbasierten Diensten wie der elektronischen Gesundheitsakte, Online-Angeboten von Krankenkassen oder der Unterhalt themenorientierter Portale im Gesundheitswesen.
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Relaunch Kreiskliniken Reutlingen
Autor: blanzelot 3.5.2005, 10:00
Die Kreiskliniken Reutlingen haben Wertewerk beauftragt, ihre Website komplett zu überarbeiten. Neben der zielgruppen- und serviceorientierten Positionierung wird das Angebot zukünftig auch barrierearm und für Suchmaschinen optimiert sein. Die Freischaltung des Projektes ist Mitte Juli 2005 zu erwarten.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
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PR und Öffentlichkeitsarbeit von Krankenhäusern
Autor: blanzelot 15.4.2005, 14:35
Welche gewichtige Rolle PR und Öffentlichkeitsarbeit als Erfolgsfaktor im Krankenhausmanagement-Management in Zukunft spielen werden, zeigt Professor Norbert Meiners auf. Der wachsende Druck im Wahrnehmungswettbewerb lässt für ihn nur einen Schluss zu: ” Modernes Krankenhaus-Management kommt ohne professionelle Kommunikation nicht aus (externes Angebot)”.
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Die elektronische Gesundheitskarte (1)
Autor: Wertewerk-Team 15.11.2004, 19:31
Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte werden gleichermaßen Hoffnungen und Befürchtungen verbunden, die gegenwärtig noch viele Fragen offen lassen:
- Wird es tatsächlich zu den anvisierten umfangreichen Einsparungen kommen?
- Wie steht es um die Sicherheit von persönlichen Daten?
- Ist dieses Projekt sowohl für den Patienten als auch die gesamte Gesellschaft technisch zu bewältigen?
Einfach herbeireden?
Die Akzeptanz der Gesundheitskarte ist maßgeblich für den gesetzlich verankerten Reformprozess im Gesundheitswesen. Die Initiative D21 ist deshalb bereits vor geraumer Zeit mit der Einrichtung der Lenkungsgruppe betraut worden. Einer ihrer wesentlichen Leuchttürme ist die Akzeptanzförderung der elektronischen Gesundheitskarte (externes Angebot).
Vielfach wird das Bedürfnis nach umfassender und verständlicher Aufklärung (noch) nicht befriedigt. Wir informieren Sie laufend über aktuelle Entwicklungen und bieten Ihnen in Zukunft regelmäßig Links zum Thema.
Aktuelle Neuigkeiten
- Heise online zeigt sich nicht frei von Skepsis: Die Karte kommt ….
- kobinet berichtet über die Präsentation der Funktionsweise durch Bayerns Innenministerin Christa Stewens und durch Dr. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführer des Praxisnetzes GOIN. In Ingolstadt wurde die Elektronische Gesundheitskarte vorgestellt.
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