Letzte Aktualisierung: 27.02.2005 Diese Seite: 27.02.2005
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Werteblog
Werteblog: Wertemarketing, barrierefreies Internet, PDF und Barrierefreiheit
UN-Behindertenrechtskonvention als Leichtes Web in Leichter Sprache
Autor: Wertewerk-Team 5.5.2010, 15:18
Punktlandung zum Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai
“Ich kenne meine Rechte!” - so heißt eine neue Internetseite des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Sie macht die UN-Konvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen auch Menschen mit Lernschwierigkeiten zugänglich.
Leichtes Web
Wertewerk hat das barrierefreie Angebot als Leichtes Web realisiert. Das bedeutet, dass die Inhalte nicht nur in Leichte Sprache übersetzt wurden, sondern das ganze Konzept der Internetseite auf Menschen mit Lernschwierigkeiten zugeschnitten ist. Dazu zählen die Bereiche Gestaltung, Navigation, Orientierung und Suche.
Leichte Suche
Für die Suche beispielsweise entwickelte Wertewerk eine innovative Form der Unterstützung bei der Suchwort-Eingabe, die sogar zur Vorstellung auf der ICCHP (International Conference on Computers Helping People with Special Needs) 2010 in Wien in diesem Sommer ausgewählt wurde - eine Bestätigung unserer langjährigen Arbeit auf dem Gebiet der ”cognitive accessibility”, wie dieser noch junge Zweig der Barrierefreiheit international genannt wird.
Mehr Internetangebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Zu wünschen wäre, dass die Zahl der Internetangebote in Leichter Sprache und als Leichtes Web massiv zunimmt und Menschen mit Lernschwierigkeiten noch stärker als Zielgruppe für digitale Barrierefreiheit wahrgenommen, erforscht und angesprochen werden. Dass dies nicht nur ein frommer Wunsch ist, sondern zentraler Bestandteil der UN-Vereinbarung, hob Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, bei der Präsentation der neuen Internetseite am Deutschen Institut für Menschenrechte hervor.
Alle Webinare aus der Adobe-Reihe “PDF und Barrierefreiheit” im Überblick
Autor: Wertewerk-Team 4.2.2010, 09:17
Alle Webinare der Adobe e-Seminar-Woche zum Thema “Barrierefreie PDF-Dokumente und -Formulare” im Januar 2010 lassen sich auch als Aufzeichnung anschauen (Login erforderlich). Auf den Seiten der Adobe e-Seminare müssen sie einzeln gesucht werden. Hier finden Sie die Links im Überblick:
“Trau keinem barrierefreien PDF” - Qualitätskriterien für barrierefreie PDF-Dokumente
Autor: Wertewerk-Team 20.1.2010, 20:39
Qualitätssicherung in 3 Etappen
Behauptet wird viel. Das Web ist geduldig - besonders wenn es um Barrierefreiheit geht. Um bei dem Thema “Barrierefreiheit eines PDF-Dokumentes überprüfen” etwas Boden unter den Füßen zu bekommen und mit gängigen Mythen aufzuräumen, ist im Zusammenspiel mit Access for All und xyMedia folgender Beitrag entstanden, der eine 3-stufige Überprüfung von PDF-Dokumenten auf ihre Barrierefreiheit vorschlägt:
1. Etappe: Auf Knopfdruck – die automatische Prüfung in Acrobat (Vollständige Ausgabehilfe-Prüfung)
2. Etappe: Von Hand sowie mit Kopf und Verstand – die manuelle Prüfung in Acrobat
3. Etappe: Der Härtetest – ein Nutzertest oder eine Nutzersimulation mit JAWS
Barrierefreie PDF-Dokumente aus Adobe Indesign live erleben
Autor: Wertewerk-Team 19.1.2010, 21:07
Adobe in Zusammenarbeit mit Wertewerk: Webinar zu Indesign und PDF barrierefrei
Was man sonst nur in unseren Schulungen erleben kann, das zeigt Wertewerk am Donnerstag, 21.01.2010, 15 bis 16 Uhr live in einem Adobe eSeminar: wie aus einem Indesign-Dokument ein barrierefreies PDF wird und das mit möglichst wenig Mühe, Nerven und Nacharbeit. Das Webinar ist kostenlos. Nur eine Anmeldung ist erforderlich. Ich empfehle es allen professionellen Indesignern, denn früher oder später klopft doch mal ein Kunde an die Tür, der zu seiner Printbroschüre auch eine barrierefreie PDF-Version haben möchte.
Wein und Wissen im Wertewerk - Herzliche Einladung!
Autor: Wertewerk-Team 2.12.2009, 13:12
Stephan Bergmann und meine Wenigkeit laden zu einer kleinen, vorweihnachtlichen Feier.
Wann
Freitag, den 11. Dezember 2009, von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
Wo
hier in den Räumen von Wertewerk, Aixer Straße 12, 72072 Tübingen.
Das Motto
Unter dem Motto “Wein und Wissen im Wertewerk” möchten wir Kunden, Geschäftspartner, Bekannte und Interessierte einladen ein paar gesellige aber auch informative Momente mit uns zu verbringen.
Wir wollen zwar keinen ausgereiften Web-Montag veranstalten, zumal wir euch auf einen Freitag einladen, eine einfache Weihnachtsfeier finden wir aber auch zu langweilig. Deshalb bieten wir euch eine lockere Mischung aus geselligem Zusammensein (Stichwort “Wein” ) und Vortrag (Stichwort “Wissen” ).
Das “Wissen”
18:00 Uhr: ”.. suche Suche!”
Stephan Bergmann macht sich Gedanken zur Gestaltung einer barrierearmen Suche.
18:30 Uhr: “Mensch sein und Mensch bleiben”
Markus Erle wirft ein Blick in die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion (HCI) anhand der Keynote von Yvonne Rogers auf der diesjährigen USAB-Konferenz
Beim “Wein”
Die Vorträge werden nicht länger als 15 Minuten dauern, versprochen. Eine anschließende Diskussion kann aber nicht mit Sicherheit ausgeschloßen werden.
Auf euer Kommen freuen sich
Stephan Bergmann
und
Markus Erle
P.S.
Über eine kurze Rückmeldung würden wir uns freuen, Ihr dürft aber gerne auch einfach so kommen.
Leichte Elefantenrunde - Menschen mit Lernschwierigkeiten fühlen Spitzenkandidaten der Bundestagswahl 2009 auf den Zahn
Autor: Wertewerk-Team 11.9.2009, 16:42
Fernsehtipp ganz anderer Art
Eine Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl 2009 könnten die 5 Interviews bieten, die 4 Menschen mit Lernschwierigkeiten mit Angela Merkel, Renate Künast, Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle und Gregor Gysi geführt haben. “Warum sollten wir Sie wählen”, das war die Kernfrage, auf die die Spitzenpolitiker eine überzeugende Antwort finden mussten. Nicht weniger brisant war die Frage, wer eine gesetzliche Verankerung des Rechts auf Leichte Sprache unterstützen würde.
Alle Interviews in voller Länge oder als Zusammenschnitt
Es gibt die 5 Interviews in voller Länge auf den Seiten der arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.V. (abm) (externer Link). Einen kurzweiligen Zusammenschnitt unter dem Titel “Einfach mal gefragt: Warum sollen wir Sie wählen?” sendeten bereits 3sat und DSF. Auf DSF wird der 30-minütige Beitrag am Montag, 14.09.2009, um 11 Uhr und am Samstag, 26.09.2009, um 11.15 Uhr wiederholt.
Projekt Genezareth - Bodenseeüberquerung zu Fuß am 29.08.2009
Autor: Wertewerk-Team 27.8.2009, 11:45
Start in Hagnau
Es ist soweit! Der Traum vom Auf-dem-Wasser-Laufen wird Wirklichkeit: Die Kunstperformance von Martin Berg startet am Samstag, 29.08.2009 in Hagnau an der Rampe am Hafen mit einer Taufe der Sphäre, derjenigen Kugel, mit deren Hilfe der Künstler den Gang über das Wasser wagt. Gegen 12 Uhr wird der Künstler “loslaufen”.
Ziel in Konstanz
Gegen 18 Uhr wird Martin Berg an der Rampe im Gondelhafen in Konstanz unterhalb des Konzilgebäudes erwartet. Wir wünschen ihm viel Erfolg, wenig Wind und einen entspannten Spaziergang über den Bodensee!
Bericht von Regio TV Euro3
Der Bodensee-TV-Sender Regio TV Euro3 brachte am 26.08.2009 eine kurze Reportage von einem Testlauf und einem Interview mit dem Künstler - sehenswert: ”Übers Wasser laufen”, Flash-Video, 4min 17s (externer Link). Auch von der Bodenseeüberquerung selbst wird der Sender berichten.
Integrative Bildungspolitik nur sinnvoll mit barrierefreier IT - Wertewerk-Projekte als Beispiele
Autor: Wertewerk-Team 6.5.2009, 10:25
Ideen für eine inklusive Bildungspolitik
In Berlin findet heute und morgen (6. und 7. Mai 2009) die Konferenz “Vereint für eine gemeinsame Bildung” statt. Veranstalter ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ziel ist es, ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention Ideen und Konzepte für eine inklusive Bildungspolitik zu entwickeln.
Einsatzbeispiele für einen integrativen multimedialen Unterricht
Cordula Edler von INBUT präsentiert dort den Ansatz des integrativen multimedialen Unterrichts und hebt dabei besonders den gezielten Einsatz barrierefreier Web- und Computer-Anwendungen hervor. Zwei Wertewerk-Projekte dienen ihr dabei als Beispiele: die BIENE-prämierte Lernplattform on-line-on.eu und die Lernkiste, eine lernunterstützende Multimedia–Plattform zur pädagogischen Förderung von Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung oder einer Lernbeeinträchtigung.
“Gleiches Recht für alle. Auch in Schulen. Auch am Arbeitsplatz. Auch beim Thema Zugänglichkeit.” - so lauten die Slogans auf den Plakaten und Postkarten zum Aktionstag. Wertewerk unterstützt dieses Anliegen und möchte natürlich besonders deutlich machen, das das Thema Zugänglichkeit auch die Digitale Welt betrifft. Dazu wollen wir mit den großen und kleinen Passanten, die an unserem exponierten Laden-Büro im Französischen Viertel vorbeikommen, ins Gespräch kommen, über die UN-Behindertenrechtskonvention informieren und die Möglichkeit bieten, einen “Gesellschafter-Führerschein” zu machen.
Zwei Wertewerk-Projekte für BIENE-Wettbewerb nominiert
Autor: Wertewerk-Team 27.1.2009, 08:15
Ein Bienenkorb in Berlin
Die Bienen summen wieder - zumindest diejenigen, die als Auszeichnungen für barrierefreie Internetangebote vergeben werden. 34 Websites aus den über 300 eingereichten konnten sich nach einem mehrstufigen Testverfahren für das Finale qualifizieren. Die Preisverleihung findet am Freitag, 30.01.2009 im Jüdischen Museum Berlin statt.
Wertewerk auf dem Weg nach Berlin
Unter den Nominierten sind auch zwei Projekte, die von Wertewerk realisiert wurden:
Die große Anzahl und das große Spektrum zeigen, dass das Bemühen um ein für alle Nutzer zugängliches Internet weiter Kreise zieht. Ein Blick auf die Nominierungsliste und die dazugehörigen Internetseiten lohnt sich.
Barrierefreie PDF-Dateien aus Indesign erstellen - neues Schulungsangebot
Autor: Wertewerk-Team 11.1.2008, 10:06
Wertewerk erweitert sein Schulungsspektrum und bietet nun auch Schulungen für das Erstellen barrierefreier PDFs mit Adobe Indesign CS3 und Acrobat 8 an. Gerade im Bereich Publikationen mit komplexerem Layout werden barrierefreie PDF-Dokumente oft von PDF-Dateien aus der Druckvorstufe ausgehend erstellt. In der Quelldatei - sprich: der Indesign-Datei - bereits Accessibility-Eigenschaften anzulegen, führt jedoch in vielen Fällen zu einem effektiveren und kostengünstigeren Workflow. Die Grundlagen dazu lernen Grafiker, Layouter und DTP-Spezialisten an Hand vieler Praxisübungen in dem neuen Schulungsangebot.
Als offenes Tagesseminar oder als Inhouse-Schulung
Am ZGDV Darmstadt gibt es dazu ein offenes eintägiges Seminar. Für Inhouse-Schulungen kann das Modul dazugebucht werden.
Die nächsten Termine am ZGDV Darmstadt (jeweils 10 bis 17 Uhr):
Accessibility Blog Parade - Tröten, Trommeln, Texten gegen Barrieren im Internet
Autor: M. Erle 9.10.2007, 22:34
Bei der Abschlusskonferenz zu dem Leonardo-Projekt “on-line on - Internet und Computerwissen für Menschen mit Lernschwierigkeiten” musste Markus Riesch von der Schweizer Stiftung “Zugang für alle” bei einer Podiumsdiskussion eine Einschätzung abgeben, wie weit sie auf dem Weg zu einem für alle zugänglichen Internet bereits gekommen sind. Als Maßstab gab Moderator Jo Frühwirt vom SWR eine Skala von 0 bis 100 vor. Die Antwort war: “Vielleicht bei drei.”
Ein Gedankenspiel
Nun gut, wenn wir überlegen, seit wann es das Thema Barrierefreiheit im Internet gibt (ich nehme jetzt einfach mal zur mathematischen Vereinfachung das Jahr 1998 - ich weiß, es war natürlich früher), es mit der 3 in Relation setzen und dann überschlagen, wann wir - bleiben wir mal realistische Träumer - auf der 100er-Skala die 90 erreichen, dann wäre es im Jahr 2268 so weit. Vorausgesetzt, wir würden das bisherige Tempo des Barrieren-ausräumens beibehalten und es würden nicht ständig wieder neue Barrieren entstehen (wie durch Designmoden, programmiertechnische Hypes oder sowas Verruchtem wie technologischem Fortschritt beispielsweise).
Eine Blog Parade zum Thema Barrieren im Netz
Auf Grundlage dieses kleinen Gedankenspiels erscheint es als eine absolute Notwendigkeit, etwas mehr Lärm für ein zugängliches Web zu machen. MAIN_web aus Wien, die unermüdlich und mit viel Elan das Feld der barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit bestellen, haben sich dies auch gedacht und die Accessibility Blog Parade ins Leben gerufen: Ab morgen 10.10. bis zum 11.11. heißt es: Tröten, Trommeln, Texten gegen Barrieren im Internet.
Wertewerk trommelt mit - besonders für Menschen mit besonderen Lernbedürfnissen
Bisher gibt es im Internet nur wenig Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Menschen mit besonderen Lernbedürfnissen wie die wörtliche Übersetzung des treffenden englischen Begriffes ”People with special educational needs (SEN)” lautet. Auch in Diskussionen, Empfehlungen, Richtlinien und Veranstaltungen zum Thema kommen Sie oft nur am Rande vor. Sie sind sozusagen das Stiefkind der Web Accessibility. Umso spannender und lehrreicher (und auch ernüchternder im positiven Sinne) war es, sich im Rahmen des Projektes “on-line on” den Wahrnehmungs- und Surfbedürfnissen dieser Zielgruppe zu nähern. Manche Gedanken dazu, einige Erfahrungen und viele offene Fragen daraus - dies soll man im Laufe der Accessibility Blog Parade im Werteblog finden.
Schulung “Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen” am 29. und 30.11.2007 in Stuttgart
Autor: Wertewerk-Team 1.10.2007, 10:47
Sie möchten neue PDF-Dateien barrierefrei für Menschen mit Behinderungen erstellen oder bestehende Dateien optimieren? Sie haben schon PDF-Dateien gestaltet oder wollen sich in Zukunft mit PDF-Dokumenten befassen?
Ein Expertenkurs für alle, die selbst barrierefreie PDF-Dateien erstellen wollen
Am Donnerstag und Freitag, den 29. und 30. November 2007, bietet Web for All gemeinsam mit Wertewerk in Stuttgart einen Expertenkurs zu barrierefreien PDF-Dokumenten an. Sie erhalten das aktuelle Grundwissen zum Thema Barrierefreiheit, BITV und PDF. Anhand von Praxisübungen mit Acrobat 8 Professional und Microsoft Word erlernen Sie das eigenständige Erstellen barrierefreier PDF-Dateien. Jedem Teilnehmer steht ein Computer-Arbeitsplatz zur Verfügung. Eine blinde Web for All-Mitarbeiterin zeigt, wie sie mit einem Screenreader die Dateien liest.
Inhalte der Schulung
Schwerpunkte sind unter anderem: Accessibility Werkzeuge in Acrobat 8, Logische Strukturierung von Texten, PDF-Dokumente mit Tags versehen, Unterstützung der Navigation im Dokument, alternative Texte für Bilder, Umgang mit Tabellen und Fußnoten. Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit runden den Kurs ab. Die unterschiedlichen Workflows zur PDF-Erstellung sowie geeignete Programme werden vorgestellt.
Jeder Teilnehmer erhält ein Schulungshandbuch (ca. 120 Seiten) mit Checklisten und Screenshots.
Referenten
Anna Courtpozanis, Web for All
Markus Erle, Wertewerk
Zielgruppe
Projektleiter, Redakteure u.a. Mitarbeiter, die PDF-Dateien erstellen.
Die Teilnehmer sollten über gute Word-Kenntnisse und Basiskenntnisse in Adobe Acrobat 6, 7 oder 8 verfügen.
Datum, Dauer und Kosten
Der Expertenkurs findet am 29. und 30. November jeweils von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Die Teilnehmergebühr beträgt 600 Euro. Getränke sind in den Kursgebühren enthalten. Mittagessen kann vor Ort bestellt werden. Nach Abschluss des Kurses bekommt jeder eine Teilnahmebestätigung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (maximal 12 Teilnehmer), empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 14. November 2007.
Veranstaltungsort
Know How! AG
Ruppmannstr. 33b
70565 Stuttgart-Vaihingen
Sehr gute Verkehrsanbindung vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus
Anmeldung und nähere Informationen zur Schulung
Web for All im VbI e.V.
Brigitte Luckhardt
Alte Eppelheimer Straße 38
69115 Heidelberg
Telefon: 0 62 21 / 97 03-12
E-Mail: kontakt@webforall.info
Website: www.webforall.info
Grundwissen “Barrierefreie PDF-Dateien erstellen” - ein Einführungskurs am 8. November 2007 in Heidelberg
Autor: Wertewerk-Team 1.10.2007, 09:44
Kein barrierefreies Internet ohne barrierefreie PDF-Dokumente
Broschüren, Formulare und Wegbeschreibungen werden im Internet oft als PDF angeboten. Viele dieser Dateien stellen für Menschen mit Behinderungen Barrieren dar. Website-Anbieter, die ihren Auftritt barrierefrei für alle Nutzer gestalten wollen, sollten daher auch auf die Barrierefreiheit von PDF-Dateien achten.
Eine Einführung für Internetverantwortliche, Redakteure und Entscheider mit Live-Demo
Am Donnerstag, den 8. November 2007, bieten Web for All gemeinsam mit Wertewerk in Heidelberg den Einführungskurs „Barrierefreie PDF-Dateien“ an. Den Teilnehmern wird das Grundwissen vermittelt, woran sie ein barrierefreies PDF erkennen, und wie sie es gestalten können. Eine blinde Web for All-Mitarbeiterin zeigt, wie sie mit einem Screenreader die Dateien liest.
Inhalte des Kurses
Schwerpunkte sind: Barrierefreiheit, BITV und PDF; Logische Strukturierung von Texten, Unterstützung der Navigation im Dokument, alternative Texte für Bilder, Umgang mit Tabellen und Fußnoten. Vorgestellt werden außerdem die unterschiedlichen Workflows zur PDF-Erstellung sowie geeignete Programme.
Referenten
Anna Courtpozanis, Web for All
Markus Erle, Wertewerk
Zielgruppe
Entscheider, Projektleiter, Redakteure u.a. Mitarbeiter, die eine kompakte Einführung in das aktuelle Praxiswissen zum Thema “PDF und Barrierefreiheit” erhalten wollen.
Dauer und Kosten
Der Einführungskurs dauert von 11 bis 16.30 Uhr und kostet 220 Euro. Getränke und ein kleiner Mittagsimbiss sind in den Kursgebühren enthalten. Nach Abschluss des Kurses bekommt jeder eine Teilnahmebestätigung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.
Veranstaltungsort
Web for All
Alte Eppelheimer Straße 38
69115 Heidelberg
5 Minuten Fußweg vom Heidelberger Hauptbahnhof aus,
Parkplätze für behinderte Menschen stehen zur Verfügung.
Anmeldung und nähere Informationen zur Schulung
Web for All im VbI e.V.
Brigitte Luckhardt
Alte Eppelheimer Straße 38
69115 Heidelberg
Telefon: 0 62 21 / 97 03-12
E-Mail: kontakt@webforall.info
Website: www.webforall.info
Hörtipp: Barrierefreie PDF-Dateien erstellen - eine Einführung
Autor: Wertewerk-Team 6.7.2007, 09:43
Podcast-Beitrag als Appetithappen
Der accessCast, der empfehlenswerte Podcast von “Einfach für alle”, liefert in seiner Ausgabe vom 2. Juli 2007 eine kompakte Einführung zum Thema “Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen”. Er eignet sich gut für einen ersten Einstieg und beschreibt im Überblick an Hand der bereits vor einigen Monaten veröffentlichten Checkliste, wie man aus Microsoft Word ein barrierefreies PDF-Dokument erstellen kann.
Herausforderungen bleiben
Auf die abweichenden Konvertierungsergebnisse der unterschiedlichen Acrobat-Versionen in Kombination mit den unterschiedlichen Word-Versionen wird nicht eingegangen. Dass Formatvorlagen für einen effizienten Workflow wesentlich sind wird hervorgehoben, dass sie - besonders für die Überschriften - semantisch korrekt eingesetzt werden müssen, wird nur am Rande erwähnt. Die Praxis zeigt, dass gerade hier der Knackpunkt liegt, da für viele Word-Anwender allein der Begriff “Semantik” furchteinflössend ist. Hilfreich sind die Überlegungen, in welchen Fällen PDF oder HTML das geignetere Format ist.
Härtere Kost muss folgen
Wer in der Praxis barrierefreie PDF-Dokumente erstellen will, wird um eine tiefere Auseinandersetzung mit der komplexen Thematik nicht herumkommen. Am Ende der Mitschrift des Podcasts finden sich einige Links als erste Anlaufstellen hierfür.
“Stolpersteine oder die Mühen auf dem Weg zur Barrierefreiheit” - unter diesem Motto feiert das Koordinationstreffen Tübinger Behindertengruppen als wichtige gemeinsame Interessenvertretung heute sein 20-jähriges Wirken. Das Koordinationstreffen - seit kurzem ein Arbeitsbereich des Sozialforum Tübingen e.V. - setzt sich auch dafür ein, barrierefreies Internet stärker im öffentlichen und kommunalen Bewusstsein zu verankern. Wertewerk gratuliert herzlich und wünscht weiterhin viel Ausdauer und Erfolg in den Bemühungen um Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichstellung in Stadt und Landkreis Tübingen.
Hilfsmittel für Ausschreibungen und Auftragsvergabe: Checkliste für die Dienstleisterauswahl
Autor: M. Erle 14.12.2006, 09:09
Wolfgang Wiese (Vielen Dank für deine Mühe!) vom Regionalen Rechenzentrum Erlangen hat aufbauend auf einer Checkliste der Stadt München, die ich immer bei Vorträgen zum Thema vorstelle, eine eigene, sehr nützliche Checkliste (externes Angebot) erstellt, mit deren Hilfe sich potenzielle Auftraggeber auf wichtige KO-Kriterien im Hinblick auf Barrierefreiheit abklopfen lassen.
Nicht nur für den öffentlichen Dienst
Die Checkliste ist zwar für den Einsatz im öffentlichen Dienst gedacht, kann aber für jeden, der einen barrierefreien Internetauftritt beauftragt, eine erste Orientierung liefern. Die Checkliste fuer die Gestaltung von Webanwendungen und Webauftritte (externes Angebot, pdf, 423kb) in der Version 1.0 public steht zur freien Verfügung. Kommentare zu ihrer Nutzbarkeit und Verbesserung sind erwünscht.
Schulungsratgeber: PDF barrierefrei - welches Seminar ist für mich das richtige?
Autor: Wertewerk-Team 23.3.2006, 22:21
Unsere Schulungsangebote zum Thema “PDF und Barrierefreiheit” finden nicht einfach nur an unterschiedlichen Orten statt. Sie weichen in Ihren Inhalten, im Umfang der Übungsteile und der Möglichkeit, auf individuelle Problemlösungen und Beispieldateien einzugehen, von einander ab. Ein kurzer Überblick soll Ihnen helfen, die richtige Schulung für Ihren Bedarf auszuwählen.
1) Eintägige Kompaktschulung in Darmstadt am ZGDV (Zentrum für Graphische Datenverarbeitung)
Die Kompaktschulung empfiehlt sich als praxisorientierter Einstieg in die Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf textbasierten Dokumenten mit einem einfachen Layout. Sie erwerben die Grundlagen für das Optimieren von PDF-Dateien sowie das Erstellen aus Microsoft Word heraus. Zu jeder Lektion gibt es einen Übungsteil, bei dem das Gelernte exemplarisch in die Praxis umgesetzt wird.
2) Zweitägiges Intensivtraining in München (in Zusammenarbeit mit i-training)
Wenn es Ihnen darum geht, preiswert in einer offenen Teilnehmergruppe mit viel Raum für Übungen zu trainieren, dann ist das On-demand-Seminar bei i-training, München für Sie ideal. Sie erwerben nicht nur die Grundlagen für das Optimieren von PDF-Dateien sowie das Erstellen aus Microsoft Word heraus, sondern auch ein fortgeschrittenes Knowhow für komplexere Dateien und Problemlösungen. Es besteht die Möglichkeit auf individuelle Beispieldateien einzugehen.
3) Maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen bei Ihnen vor Ort
Den größten Effekt für Ihren Workflow weisen Inhouse-Schulungen auf, die ganz gezielt Ihre Situation vor Ort aufgreifen. Termine hierzu sind frei vereinbar, Inhouse-Schulungen sind bereits ab 3 TeilnehmerInnen (wenn man Anfahrt und Unterkunft mitberechnet evt. bereits ab 2 TeilnehmerInnen) kostengünstiger.
Wir freuen uns, Sie in einem unserer Seminare begrüßen zu dürfen. Gerne stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.
Lesetipp: PDF-Dateien aus Nutzersicht: wo liegen die Barrieren?
Autor: Wertewerk-Team 21.3.2006, 14:37
“Zusatzinformationen zur letzten Wissenschaftssendung auf meinem Lieblingsradiosender, eine Broschüre über die Rentenreform, die Bedienungsanleitung zu meinem Fernseher, deren Original ich letztes Jahr irgendwie verlegt habe - sogar die Abwassergebührenordnung meiner Heimatgemeinde - alles habe ich im Internet gefunden, aber immer nur als PDF-Datei!”, so lautet die Klage eines nicht unerfahrenen blinden Internetnutzers.
Auf welche Barrieren er dabei konkret gestoßen ist, schildert Oliver Nadig in seinem lesenswerten Beitrag “Klagelied eines frustrierten PDF-Neulings” (externes Angebot). Er gehört zu einem umfassenderen Artikel, der Screenreader-Nutzern einen besseren Umgang mit PDF-Dokumenten ermöglichen möchte.
Die häufigsten Barrieren bei PDF-Dokumenten
In seiner “Klage” nennt Nadig sieben häufig anzutreffende Barrieren, die ein PDF-Dokument schlecht oder überhaupt nicht zugänglich machen:
1. Der Inhalt liegt als Grafik und nicht als Text vor.
2. Informationen über die logische Dokumentstruktur fehlen.
3. Schutzmechanismen verhindern den Zugriff des Vorleseprogrammes auf den Dokumentinhalt.
4. Navigationsmöglichkeiten fehlen.
5. Das Umfließen beim Vergrößern des Textes funktioniert nur schlecht oder gar nicht.
6. Farbige Texthinterlegungen führen bei einem Wechsel von Schrift- und Hintergrundfarbe zu unleserlichen Texten.
7. Verwendete Zeichensätze weisen keine eindeutige Codierung auf.
Klageschrift als Dialog
Das angenehme an Nadigs Beitrag ist die lebendige Sprache und der Aufbau der Klageschrift als Dialog. Er liefert den ersten Baustein für einen User Report über die Erfahrungen blinder bzw. sehbehinderter Internetnutzer mit PDF-Dokumenten.
Mehr Wert für @lle 2006 in Kaiserslautern: Barrierefreiheit umsetzen! - Wertewerk hält einen Workshop für Entscheider
Autor: Wertewerk-Team 21.3.2006, 11:10
Symposium für ein Internet ohne Barrieren
Bereits zum 4. Mal findet das “Mehr Wert für @lle - Symposium für ein Internet ohne Barrieren” statt, in diesem Jahr vom 10. bis 11. Mai in Kaiserslautern.
Vielseitiges Workshopangebot
Praxisorientierte Workshops zu Themen wie “Zugänglichkeit in der laufenden Pflege eines Webauftritts sicherstellen”, “Gebärdensprachfilme erstellen” oder “Leichte Sprache” bieten nützliche Inhalte zu zentralen Aspekten der Barrierefreiheit. Eine prominent besetzte Podiumsdiskussion greift das heikle Thema “Zertifizierungen” auf. Wertwerk hält einen Workshop für Entscheider zum Thema “Barrierefreiheit rechtzeitig sichern: Tipps für Ausschreibungen und Auftragsvergabe”.
PDF und Barrierefreiheit - Teil 3 des Leitfadens “Barrierefreies Internet für Entscheider” ist erschienen
Autor: Wertewerk-Team 20.3.2006, 10:46
Der real existierende Kompromiss
Die Sensibilität, dass auch PDF-Dateien zu einem barrierefreien Internet gehören, wächst weiter und damit stellt sich die Frage, wie sich PDF-Dateien kostengünstig und mit möglichst wenig Aufwand barrierefrei erstellen lassen. Meinungen dazu gibt es viele, eine handhabbare Lösung - den real existierenden Kompromiss - findet man nur schwer.
Kompaktes Praxiswissen
Teil 3 unseres Leitfadens “Barrierefreies Internet für Entscheider” liefert zum Thema PDF und Barrierefreiheit auf 20 Seiten schnell und kompakt das notwendige Knowhow und Hintergrundwissen als Entscheidungs- und Umsetzungshilfe für ihren PDF-Workflow.
Aus dem Inhaltsverzeichnis
Was sind überhaupt barrierefreie PDFs?
Logische Struktur als Grundlage – tagged PDF
Kein barrierefreies Internet ohne barrierefreie PDFs
Der real existierende Kompromiss - Möglichkeiten und Grenzen barrierefreier PDFs
Was Sie zum Thema barrierefreie PDFs unbedingt noch wissen müssen
Wie aufwändig ist die Erstellung barrierefreier PDFs?
Ihr Weg zu barrierefreien PDF-Dokumenten
PDFs auf Barrierefreiheit überprüfen
Wo finde ich Unterstützung
Kostenloses E-Book
Der Leitfaden erscheint als kostenloses E-Book (PDF). Für das Herunterladen ist eine Anmeldung unter Angabe der E-Mail-Adresse erforderlich.
Barrierefreies Redesign für Kreiskliniken Reutlingen - der neue Internetauftritt ist online
Autor: M. Erle 12.12.2005, 17:57
Die Kreiskliniken Reutlingen mit dem Klinikum am Steinenberg Reutlingen, der Ermstalklinik Bad Urach und der Albklinik Münsingen gehen im Internet neue Wege: Barrierefreiheit, Zielgruppenorientierung und wahrnehmbare Markenwerte sind im Gesundheitsbereich noch keine Selbstverständlichkeit.
Werte online erleben
“In Zusammenarbeit mit der Tübinger Agentur Wertewerk ist es uns gelungen, das besondere Profil der Kreiskliniken Reutlingen mit fortschrittlichem Design für die gesamte Bevölkerung ohne Einschränkungen zugänglich und erlebbar zu machen”, sagt Eckhard Zieker, Pressesprecher der Kreiskliniken Reutlingen.
Neue Patientenströme im In- uns Ausland erschließen
Auch mit den Kompaktversionen in Englisch, Russisch und Türkisch zählt der Internetauftritt der Kreiskliniken Reutlingen zu den Vorreitern im Krankenhausmarketing. Diese konsequente Ausrichtung an den Informationsbedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen zeigt sich auch an den ausführlichen Patienteninfos und den Services für Ärzte oder Medizinstudenten.
Dialogmöglichkeiten für alle
“Einfach zu bedienende Kontaktformulare der einzelnen Kliniken und Abteilungen erleichtern den direkten Dialog und werden bereits intensiv genutzt”, freut sich Oliver Bredel, Vorsitzender der Geschäftsführung, über die bereits vorliegende positive Resonanz.
zwei vier, Kind hier, aber erst einmal gibt’s den neuen Webstandards-Adventskalender.
Waren letztes Jahr die Autoren noch ein mehr oder weniger frei zusammen gewürfelter Haufen, so hat man sich dieses Jahr im Verbund mit einigen weiteren prominenten Kollegen unter der Ägide der Webkrauts zusammen getan, die das Thema Webstandards ins Licht der Öffentlichkeit tragen wollen. Wer sich nun fragt, wozu Webstandards denn gut sein sollen, der bekommt von Jens Grochtdreis Erhellendes hinter dem ersten Türchen des diesjährigen Webstandards-Adventskalenders.
Tags in Adobe Acrobat für barrierefreies PDF - welche gibt es und wie setze ich sie ein?
Autor: M. Erle 24.11.2005, 11:29
Wir wurden bereits desöfteren gefragt, welche Tags es in Adobe Acrobat gibt und wie sie sich in ihrer Verwendung voneinander abgrenzen. Die Orientierung fällt hier nicht ganz einfach. Zum einen sind die vordefinierten Adobe PDF-Tags im Auswahlmenü nicht alphabetisch geordnet, zum anderen ist hinter der deutschen Übersetzung nicht immer deutlich, um welchen Tag es sich tatsächlich handelt.
Nützliche Tag-Tabelle
Aus diesem Grund haben wir eine Übersicht (PDF, 97kb) der in Adobe Acrobat zur Verfügung stehenden Standard-Tags als Orientierungs- und Entscheidungshilfe im Optimierungsalltag erstellt. Unsere Empfehlung: so weit wie möglich die Standard-Tags einsetzen und in begründeten Fällen mit benutzerdefinierten Tags ergänzen.
Adobe Reader spricht Deutsch: Wie man seine barrierefrei optimierten PDF-Dokumente über die interne Sprachausgabe testen kann
Autor: M. Erle 23.11.2005, 11:54
Aktuelle Screenreader können barrierefreie PDFs lesen, sind aber für ein schnelles Testen oft zu aufwändig. Die interne Sprachausgabe des Adobe Reader bzw. von Adobe Acrobat ist von seinen Funktionalitäten zwar äußerst begrenzt, eignet sich jedoch als gutes Testwerkzeug für einen ersten Eindruck. Wir müssen dieser nützlichen Vorlesefunktion aber erst Deutsch beibringen, da im Programmumfang nur Microsoft Sam als amerikanisch sprechender Vorleser zur Verfügung steht.
Zusatzsoftware notwendig
Dazu laden wir uns zwei Software-Ergänzungen herunter und installieren sie: den Microsoft Reader 2.0 und das Microsoft Text-to-Speech Package 1.0 - selbstverständlich jeweils in der deutschen Version. Nach der erfolgreichen Installation und einem Neustart von Acrobat (evt. auch des gesamten Rechners) stehen uns die deutschen Stimmen zur Verfügung. Unter Bearbeiten > Grundeinstellungen > Lesen können wir zwischen LH Stefan und LH Anna wählen, wenn wir die Option “Standardstimme verwenden” deaktivieren.
Rudimentäre Vorlesefunktionen
Aufrufen lässt sich der interne Screenreader über Anzeige > Sprachausgabe. Es stehen leider nur Optionen zum Vorlesen der aktuellen Seite oder des ganzen Dokumentes zur Verfügung, an denen sich unser Vorleser stur hält bis er wieder angehalten wird. Leider liest er keine Lesezeichen vor und springt auch nicht zu einer neuen Seite bzw. Textstelle, wenn wir während des Lesens weiternavigieren.
Was sich über die interne Sprachausgabe testen lässt
Dafür liest er jedoch ausgezeichnete Akronyme und Abkürzungen vor, angelegte Alternativtexte und beherrscht sogar die richtige Aussprache vieler fremdsprachlicher Begriffe wie Web, Relaunch oder Online-Shop beispielsweise - zumindest ein kleines Erfolgserlebnis für PDF-Optimierer.
Offene Seminare “Barrierefreies PDF”: i-training als Kooperationspartner
Autor: Wertewerk-Team 25.7.2005, 09:15
Mit unserem neuen Kooperationspartner i-training, München (externes Angebot) bieten wir regelmäßig offene Schulungen an, in denen Sie Praxis bezogen lernen, barrierefreie PDF-Dokumente mit Adobe Acrobat 7 Professional aus MS Office (Word, Excel, Powerpoint) zu erstellen und vorhandene PDF-Dateien zu optimieren.
Kleine Gruppen, viele Praxisübungen
Die 2-tägigen Seminare finden in kleinen Gruppen von in der Regel 3 bis 5 Teilnehmern statt und bieten breiten Raum für Übungen. Selbstverständlich werden die Trainingsinhalte vor Seminarbeginn auf Ihre Aufgabenstellung abgestimmt. Die genauen Inhalte finden Sie auf unserer Schulungsseite. Schwerpunkt am ersten Tag ist das Erstellen barrierefreier PDFs aus Office-Anwendungen. Am zweiten Tag stehen die Optimierung vorhandener PDF-Dateien und die erweiterten Bearbeitungsmöglichkeiten in Acrobat 7 Professional im Mittelpunkt. Es besteht auch die Möglichkeit nur einen der beiden Tage zu buchen.
Die nächsten Termine
Montag, 5. und Dienstag, 6. September 2005, jeweils 9.00 bis 16.30 Uhr
Montag, 17. und Dienstag, 18. Oktober 2005, jeweils 9.00 bis 16.30 Uhr
Montag, 21. und Dienstag, 22. November 2005, jeweils 9.00 bis 16.30 Uhr
Seminargebühr
394,40 Euro (340,00 Euro ohne MwSt.) für einen bzw. 788,80 Euro (680,00 Euro ohne MwSt.) für beide Tage
Alle Preise inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Pausengetränken.
Besser zugängliche Arzneimittel-Infos - Wertewerk führt für das BfArM eine Anwenderschulung ”PDF barrierefrei erstellen” durch
Autor: Wertewerk-Team 25.7.2005, 08:25
Die BITV ist eindeutig: alle Informationen eines Internetangebotes müssen zugänglich sein. Inhalte, die als PDF ins Netz gestellt werden, gehören hier auch dazu. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (externes Angebot) nimmt diese Anforderung ernst und hat Wertewerk beauftragt, eine Anwenderschulung durchzuführen. Ziel ist es, die große Zahl an Arzneimittel-Infos, die als PDF-Dateien zur Verfügung stehen, auch für assistive Technologien, wie beispielsweise Vorlesesoftware, nutzbar bereit zu stellen.
Landratsamt München als Vorreiter beim Thema barrierefreie pdf-Dokumente - Wertewerk unterstützt mit Schulung
Autor: Wertewerk-Team 18.7.2005, 08:10
Das Landratsamt München (externes Angebot) hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Zukünftig sollen alle pdf-Dokumente in besser zugänglicher Form ins Netz gestellt werden. Ein erster Schritt auf diesem Weg, war die Schulung, die Wertewerk im Auftrag von i-training, München (externes Angebot) durchführte. Die nächste Herausforderung für die engagierten RedakteurInnen und Internetverantwortlichen wird es sein, einen effektiven Workflow sicherzustellen, der es ermöglicht trotz der großen Zahl an Verfassern von Merkblättern, Dokumenten und Publikationen qualitativ hochwertige Quelldateien zu erhalten. Denn pdf-Dateien im Nachhinein zu optimieren bleibt immer die aufwändigere Option.
Unser Ehrgeiz, beim Wettbewerb um’s Suchmaschinen-Ranking der Hommingberger Gepardenforelle mitzumischen, hat sich bisher in Grenzen gehalten. Allemal interessant ist dennoch der Versuch, eine Antwort auf folgende Frage zu finden:
Wirkt sich standardkonformes und barrierefreies Webdesign positiv beim Suchmaschinen-Ranking aus?
Wir möchten in diesem Zusammenhang vom schlüssigen Testaufbau des Kollegen Michael Charlier erzählen. Er ist in die buntgewürfelten Schwärme aus tabellengestählten und inhaltsorientierten Webdesignern eingetaucht und hat eher unspektakulären Köder ausgeworfen. Kraft einer einzigen barrierefrei codierten und nicht extern verlinkten Seite erreichte er die bisherige Platzierung seines virtuellen Tieres. Platz 205 von rund 1,4 Millionen Ergebnissen macht sich da sehr beachtlich. Die obige Frage kann also bereits mit gutem Gewissen beantwortet werden:
“Ja, Webstandards, Accessibility & Co. sind (auch) Suchmaschinenoptimierer”
Doch weit gefehlt, wer glaubt, der Fisch sei damit bereits geputzt. Denn es gilt die Regel: Bei Suchabfragen werden erfahrungsgemäß nur die ersten 30 Treffer von Suchenden wahrgenommen. Es gilt also, weitere (seriöse) Mittel einzusetzen, um die Platzierung zu verbessern. Umstritten ist hierbei die nächste Frage:
Linkfarming - die letzte Sprosse ins Ranking-Himmelreich?
Genau hier will Michael Charlier nun ansetzen. Er will überprüfen, ob das Verlinken durch externe Anbieter seiner Seite einen zusätzlichen Schub nach oben bringt, wie in SEO-Kreisen versprochen wird. Er hat deshalb die Internetgemeinde gebeten, Links auf seine Seite zu legen, um zu einer realitätsgeprüften Einschätzung zu kommen.
Ob wir es wollen oder nicht: durch die Erfüllung seines Wunsches nehmen wir ebenfalls am Wettbewerb teil. Wir fahren also ab sofort selbst den semantischen Ellbogen aus und leihen dem Kollegen einen selbigen im Kampf um die Plätze an der Sonne. Also einfach mal vorbeischauen bei Michael CharliersHommingberger Gepardenforelle.
Nachträge
14. Juli 05: Bereits zwei Tage nach der Verlinkung durch verschiedene Kollegen ist Michael Charliers virtuelle Fischzucht auf Platz 23 im Google Ranking aufgestiegen.
29. August 05: Und bei google.de mittlerweile auf Platz 11. Wir gratulieren.
Rückblick doIT-Workshop: Barrierefreies Internet - mehr als nur Gesetz
Autor: M. Erle 15.6.2005, 11:00
Wirtschaftlichkeit und barrierefreies Internet - kein Widerspruch
Seit 01. Juni ist das Landes-Behindertengleichstellungsgesetz in Baden-Württemberg in Kraft getreten, das die barrierefreie Gestaltung der Internetangebote öffentlicher Stellen vorschreibt (§10 Barrierefreie mediale Angebote). Dass es jedoch weit mehr und durchaus wirtschafliche Gründe gibt, seine Website barrierefrei und damit für alle zugänglich bereit zu stellen, zeigte der gestrige Workshop, den doIT zusammen mit WEB for ALL und Wertewerk veranstaltete.
Barrieren erleben beim Live-Surfen mit Vorlesesoftware
Eindrücklich machten Anna Courtpozanis und Brigitte Luckhardt von WEB for ALL typische Barrieren für blinde Nutzer in einem Live-Surfen mit einem Screenreader erlebbar: statt eine Telefonnummer zu erhalten wäre das Ergebnis eines “Blindflugs”, wie Frau Courtpozanis ihren durch nichts sagende Link- und Framenamen erzwungenen Surfstil selbst bezeichnet, beinahe die Bestellung von Infomaterial für eine Versicherung gewesen. Der Grund: ein aufdringliches Popup-Fenster, das sich vor das Eingabefeld der Telefonauskunft schob, sich nicht als Fremdangebot zu erkennen gab und sich auch nicht für Nutzer von Vorlesesoftware so einfach wieder schließen ließ.
Landesportal Baden-Württemberg als Best Practice
Eva Pfendert und Sebastian Spaleck von doIT stellten den barrierefreien Relaunch des Landesportals vor. Die Gründe für die Neugestaltung waren nicht allein Anforderungen der Barrierefreiheit, sondern eine grundsätzliche Optimierung des Internetangebots im Hinblick auf ein Nutzer orientiertes Standort-Marketing und die Integration in die bestehende Image-Kampagne. Deutlich wurde die enge Verzahnung von Accessibility und Usability, Zugänglichkeit und Gebrauchstauglichkeit und die Mehrwerte, die sich darüber realisieren lassen. Beispielsweise steigerten sich die Nutzerzahlen um 30%, während sich der Datendurchsatz aufgrund der schlankeren Dateien um 30% verringerte und zur konkreten Kostenersparnis bei den Serverkosten führte.
Grundlagenwissen für den Projekterfolg
Stefan Blanz von Wertewerk konkretisierte ausgehend von der Definition, dass barrierefreie Kommunikation Zugänglichkeit von Inhalten für alle Nutzergruppen und Ausgabegeräte bietet, die konzeptionellen Grundlagen und gab Tipps, wie diese in Ausschreibungen und Verträgen Berücksichtigung finden sollten. Zu den zentralen Punkten gehören: Validität, lineare und semantisierte Auszeichnung, strikte Trennung von Inhalt und Gestaltung sowie Sprachgestaltung und spezifische Ergänzungen.
Kosten-Nutzen abschätzen und in Strategie integrieren
Im abschließenden Beitrag stellte Markus Erle von Wertewerk Gründe von Unternehmen vor, warum sie ohne gesetzliche Verpflichtung auf Barrierefreiheit setzen: maximale Reichweite aufgrund des Auftrags oder des eigenen Anspruchs sowie Suchmaschinen-Marketing ohne zusätzlichen Aufwand standen hier an erster Stelle. Unter dem Titel “10 Vorteile, 10 Argumente” erläuterte Herr Erle konkrete Mehrwerte, die sich durch barrierefreies Internet realisieren lassen, stellte sie den Kostenaspekten gegenüber und lieferte Methoden und Beispiele, wie sich Barrierefreiheit in die Kommunikations- und Marketingstrategie integrieren lässt.
Reger Austausch zu Praxisfragen
Schnell kamen Teilnehmer und Referenten in fruchtbare Gespräche zu konzeptionellen, technischen und strategischen Fragen rund um barrierefreies Internet. Bemerkenswert auch, dass das Thema barrierefreie pdfs immer weiter ins Bewusstsein rückt und auch in ersten Ansätzen konkret umgesetzt wird.
Das Fazit
barrierefreies Internet bietet Vorteile für alle - sowohl Nutzer wie Anbieter - und kann, soll und muss sich letztlich rechnen
die Empfehlung: im Rahmen eines anstehenden Relaunches Barrierefreiheit in die Marketingstrategie integrieren und fundiert auf Basis von Webstandards realisieren statt Barrierefreiheit nur als zusätzliche Anforderung an die Website isoliert zu betrachten
Internetauftritte von Krankenhäusern sollten barrierefrei gestaltet sein - Checkliste
Autor: M. Erle 9.6.2005, 16:48
Die Online-Präsenz von Kliniken und Krankenhäuser sollte auf jeden Fall nach den Vorgaben der ”Web Accessibility Initiative (WAI)” barrierefrei gestaltet sein. Dies ist die erste Empfehlung in einer 15 Punkte umfassenden Checkliste, die das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung am Uniklinikum Tübingen im Fachmagazin “das Krankenhaus”, 3/2005 herausgegeben hat.
Die WAI ist eine Initiative des World Wide Web Consortiums (W3C) und spricht weltweite Empfehlungen zur Gestaltung barriererfreier Internetangebote aus, an denen sich länderspezifische Regelungen - beispielsweise die BITV in Deutschland - orientieren.
Barrierefreiheit, Usability und Wertemarketing
54 Internetauftritte von Krankenhäuser unterschiedlicher Größe und Trägerschaft wurden von Prof. Dr. Hans-Konrad Selbmann und seinem Team besonders im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit analysiert. Dies bildete die Basis für Optimierungsvorschläge, die sich zum größten Teil mit Forderungen der Barrierefreiheit, Usability und des Wertemarketing decken. Großer Verbesserungsbedarf besteht besonders darin, Inhalte und Services stärken an den Zielgruppen auszurichten. Dazu zählen beispielsweise:
ein spezieller Bereich für Patienteninformationen
ein spezieller Bereich mit Informationen für Ärzte
weiterführende Links zu vertiefenden Informationen
Kerninformationen in mehreren Sprachen
eine verständliche Sprache und Erklärungen zu Fachbegriffen und Abkürzungen
Transparenz im Hinblick auf Quellen und Verfasser medizinischer Informationen
interaktive Services, die den Zielgruppen klare Mehrwerte liefern wie ein Bereich “Häufig gestellte Fragen” beispielsweise
Suchmaschinen-Optimierung, die ein schnelles und zuverlässiges Auffinden gewährleistet
für alle zugängliche Qualitätsberichte
eine übersichtliche und konsistente Navigation
Kurzbeschreibungen sowie Angaben von Größe und erforderlichen Programmen bei Multimedia-Formaten
eine regelmäßige Pflege als Grundlage für die Aktualität der Inhalte
Initiativen zur Qualitätssicherung
Aufschlussreich ist auch, dass keine der 54 untersuchten Websites sich an einer der Initiativen zur Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen beteiligte, die es bereits seit mehreren Jahren gibt. Zu den bekanntesten zählen:
Suchmaschinen-Marketing ohne zusätzlichen Aufwand, Teil 1: Chronologie eines angekündigten Rankings
Autor: M. Erle 9.6.2005, 12:26
Es ist kein Geheimnis mehr: barrierefreie und standardkonforme Internetseiten - ich erwähne beides, da es leider noch nicht selbstverständlich ist, letzteres als Grundlage für ersteres zu praktizieren - sind auch für Suchmaschinen besser zugänglich. Ich bin immer wieder selbst überrascht, wie wirkungsvoll diese unaufwändige Methode des Suchmaschinen-Marketings ist.
Freier Zugang zur Poolposition
Wertewerk beispielsweise wird bei eigenen zentralen Suchbegriffen wie ”barrierefreie pdf”, ”Leitfaden barrierefreies Internet” oder ”Wertemarketing” bei Google ganz oben geführt. Jetzt könnte der Einwand kommen, dass dies ja Begriffe sind, die überhaupt nicht oft vorkommen. Das stimmt, auch wenn es zu “barrierefreie pdf” immerhin 73.000 Suchergebnisse gibt.
Barrierefreies Webdesign als Suchmaschinen-Marketing
Aus diesem Grund wage ich einen Selbstversuch mit einem Suchwort, das weit häufiger vorkommt: Suchmaschinen-Marketing. Wertewerk wird unter den bisherigen 918.000 Suchergebnissen überhaupt nicht geführt. Das soll sich mit diesem barrierefreien Blogeintrag ändern. Mal sehen, wie weit er es schafft und wie lange es dauert. Die Bedingungen sind klar: dieser nackte standardkonforme Blogeintrag ohne zusätzliche Optimierungsmaßnahmen oder verbreitete Suchmaschinen-Marketing-Tricks und dann warten und suchen und suchen … Ich bin gespannt.
Die careon Internet Solutions for Healthcare GmbH und Wertewerk haben heute eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Mit dieser Zusammenarbeit werden die Kompetenzen aus patientenorientiertem Gesundheitsmanagement sowie barrierefreier und gebrauchstauglicher Umsetzung im Gesundheitswesen gebündelt. Die Zusammenarbeit bezieht sich beispielsweise auf die Realisierung von webbasierten Diensten wie der elektronischen Gesundheitsakte, Online-Angeboten von Krankenkassen oder der Unterhalt themenorientierter Portale im Gesundheitswesen.
Die Kreiskliniken Reutlingen haben Wertewerk beauftragt, ihre Website komplett zu überarbeiten. Neben der zielgruppen- und serviceorientierten Positionierung wird das Angebot zukünftig auch barrierearm und für Suchmaschinen optimiert sein. Die Freischaltung des Projektes ist Mitte Juli 2005 zu erwarten.
In Zusammenarbeit mit internationalen Partnern hat Wertewerk einen Report mit Erfahrungsberichten zum Umgang mit Vorlesesoftware im Internet herausgegeben. Weitere Informationen zum kostenlosen Report.
Veranstaltungstipps: Barrierefreies Internet - rechnet sich das?
Autor: M. Erle 12.4.2005, 14:44
Barrierefreies Internet kann, soll und muss sich rechnen. Dieses Frühjahr gibt es drei Top-Veranstaltungen, bei denen Wertewerk gerade diesen Aspekt der Wirtschaftlichkeit für Entscheider beleuchtet:
08. bis 10. Mai 2005: Symposium “Mehr Wert für @lle”, Bitburg
Wertewerk gestaltet den Entscheider-Workshop am Montagnachmittag, 09.05.2005 mit. Ein Blick in das Programm (externes Angebot) des international ausgerichteten Symposiums lohnt sich.
12. Mai 2005: Kongress “Barrierefreies E-Government • Wirtschaftlichkeit”, Darmstadt
Wertewerk hält einen Vortrag zum Thema “Barrierefreiheit als Teil der Kommunikationsstrategie: Mehrwerte ausschöpfen statt verordnetem Alibi”. Das gesamte Programm und die Anmeldung finden Sie auf den Internetseiten des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) (externes Angebot).
14. Juni 2005: Mehr als nur Gesetz: Wertschöpfung durch barrierefreie Websites, Stuttgart
Auch hier stehen konkrete Umsetzungsbeispiele, Kosten-Nutzen-Abwägungen und Planungshilfen für Entscheider im Mittelpunkt. Die MFG Baden-Württemberg veranstaltet dieses Seminar gemeinsam mit WEB for ALL und Wertewerk. Weitere Infos und Anmeldung auf den Veranstaltungseiten von doIT (externes Angebot).
Digitale Integration im Ländle: Modellprojekte stellen sich vor
Autor: M. Erle 8.3.2005, 07:34
Für viele Menschen stellt das Internet eine Erleichterung beim Bestehen alltäglicher Herausforderungen dar oder zumindest könnte es darstellen, wenn beide Seiten - Nutzer wie Anbieter - die Möglichkeiten des Mediums in diesem Sinne einsetzen würden. Die einen sind aufgefordert sich Medienkompetenz anzueignen, die anderen, ihre Informations- und Serviceangebote barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Gerade strukturschwachen Gegenden bietet das Internet die Chance, buchstäblich Anschluss an die Ballungsräume und die weite Welt zu finden. Dies durch gemeinnützige IT- und Medienprojekte zu fördern, hat sich das Land Baden-Württemberg mit dem Impulsprogramm doIT-regional zum Ziel gesetzt. Bei der ersten Transfertagung am 01. März 2005 in Stuttgart stellten sich geförderte Projekte für ältere, bedürftige und behinderte Menschen vor.
Mentorenprogramme und Online-Beratungsangebote
Die Projekte Land ohne Barrieren (LOB) der Organisation Web for All, Heidelberg und Senioren-Internet-HelferIn des ZAWiW (Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung) an der Universität Ulm bauen Mentorenprogramme auf, um bisher unterrepräsentierte Nutzergruppen auf dem Weg ins Internet zu begleiten. Bei projekt caritas.de, Ulm spielen Mentoren auch eine Rolle, im Kern zielt dieses Modellprojekt jedoch besonders auf die Anbieterseite: das Internet nutzen, um die Reichweite zu steigern und seine Leistungen auch Nutzergruppen zugänglich zu machen, die bestehende Präsenzangebote bisher nicht wahrgenommen haben oder wahrnehmen konnten. Alleinerziehende und Familien mit Kindern zählen hier wegen ihrer eingeschränkten Mobilität (Stichwort: Kinderbetreuung) ebenso dazu wie ältere oder in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Menschen. Mit einer zugänglichen Internetseite könnte das Ulmer Caritas-Projekt eine Vorreiterrolle für andere Regionalverbände einnehmen.
Transfer konkret
Auch wenn es vordergründig darum ging, trotz offensichtlicher Überschneidungen sein eigenes Projekt von den anderen abzugrenzen, kam der Transfer noch in Gang. Fördergeldempfänger, Kommunalvertreter und in der Sache der digitalen Integration Engagierte tauschten sich aus, um voneinander zu lernen, Ideen zum Nachahmen oder Adaptieren aufzugreifen und zaghaft Kooperationen anzustoßen - beispielsweise um gemeinsame regionale Schwerpunkte zu setzen, die Öffentlichkeitsarbeit zu bündeln oder womöglich sogar einen Arbeitskreis zu gründen, der die Themen Mentoren und Barrierefreiheit weiter forciert und an die Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit heranträgt. Falls solch ein Innovationsforum zusammenkommt, würde Ulrich Winchenbach, der Verantwortliche des Impulsprogramms, dankenswerter Weise Räumlichkeiten bei der MFG zur Verfügung stellen.
Die Vorstellung der weiteren Projekte wird bei den folgenden Transfertagungen zu jeweils einem Schwerpunktthema ihre Fortsetzung finden.
Graphik International mit barrierefreiem Online-Shop
Autor: Wertewerk-Team 2.3.2005, 07:03
Für den Stuttgarter Kunsthandel Graphik International hat Wertewerk einen barrierefreien Online-Shop umgesetzt. Leichte Bedienbarkeit, gezielte Leserführung und zahlreiche Suchfunktionen machen es allen Besuchern einfacher, sich in dem umfangreichen Angebot zurecht zu finden. die standardkonforme Umsetzung sorgt auch für bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen.
Im Online-Shop finden sich zeitgenössische Künstler von internationalem Rang ebenso wie aufstrebende Newcomer. Den Schwerpunkt bildet die Ausrichtung auf originalgrafische Editionen und Skulpturen in limitierten, nummerierten und handsignierten Auflagen.
Wertewerk gewinnt neue Einsichten beim BIENE-Award
Autor: blanzelot 5.12.2004, 22:52
Am vergangenen Freitag fand in Berlin die diesjährige Verleihung des BIENE-Award statt. In festlichem Rahmen und stilvollem Ambiente wurden die besten barrierefreien Angebote prämiert. In den letzten Monaten wurden in einem, nach unserem Kenntnisstand dem vielleicht weltweit besten Testverfahren die Einreichungen geprüft und nominiert. Lediglich 23 der eingereichten Angebote haben die Tests überstanden und auch wir waren mit unserer Einreichung eingeladen. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Entscheidungen der Jury sehr knapp ausfallen würden. Leider hat es für uns und den Schwäbischen Heimatbund nicht ganz zur begehrten Trophäe gereicht. Dennoch konnten wir viele neue Einsichten gewinnen, die unser Handeln und damit den Erfolg von barrierefreien Internetangeboten unserer Projekte und Kunden beflügeln werden.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei den Ausrichtern, Gastgebern und allen Kräften für die (Be-)Förderung dieses wichtigen Themas bedanken und gratulieren allen Preisträgern, insbesondere den Preisträgern der goldenen Bienen und unseren Partnern vom Barrierekompass.
Schwäbischer Heimatbund und Wertewerk für BIENE-Award nominiert!
Autor: Wertewerk-Team 29.11.2004, 08:37
Ende letzter Woche wurde die Liste der Nominierten veröffentlicht. Die besten Einreichungen stehen am kommenden Freitag in Berlin im Finale. In der Kategorie ‘Kultur und Gesellschaft’ sind wir neben sechs weiteren Finalisten vertreten.
Der BIENE-award wird jährlich von der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen für die besten barrierefreien Angebote im Internet ausgelobt. In diesem Jahr haben 230 Anbieter ihre Projekte eingereicht, von denen es nach intensiven Tests nur 23 ins Finale geschafft haben.
Wir berichten weiter.
Einen ersten Blick auf die erweiterten Accessibility-Features von Acrobat 7.0, das Ende des Jahres erscheinen soll, hat planet pdf (externes Angebot) geworfen. Besonders vielversprechend ist ein “Accessibility Setup Assistant”, der es erlauben soll, pdf-Dokumente mit Screenreadern und Vergrößerungssoftware besser nutzen zu können.
Über Farbeinstellungen, die man auf die eigenen Wahrnehmungsbedürfnisse und -bedingungen anpassen kann, sollen sich pdf-Dokumente auch invertiert darstellen lassen (beispielsweise hellgrüne Schrift auf schwarzem Hintergrund). Wie praxistauglich die Verbesserungen wirklich sind, muss sich jedoch erst erweisen. Wir sind gespannt auf erste Nutzertests.
Was haben ein schwäbisches Dorf, eine Internetseite und die Suchmaschine google gemein? Wir verraten es Ihnen auf dem Barrierekompass in einem kleinen Reisebericht: Wer (be-)suchet, der findet? (externes Angebot)
Wertewerk gestaltet neuen Auftritt der Galerie manus presse
Autor: Wertewerk-Team 3.10.2004, 06:01
Die Galerie manus presse überzeugt durch ihr Programm. Prominente Vertreter der neuen Figuration sind hier versammelt. Wertewerk hat für den neuen Internetauftritt gesorgt. Grundlegende Verbesserungen der Struktur und der Usability wurden durchgeführt. Und selbstverständlich haben wir auch diese Seiten barrierefrei umgesetzt. Besuchen Sie doch einmal die Galerie manus presse (externes Angebot).
Wertewerk als Unterstützer im AbI-Projekt aufgenommen
Autor: Wertewerk-Team 4.9.2004, 01:31
Wertewerk wurde nach eingehender Prüfung in ein weiteres Netzwerk aufgenommen: Wir sind jetzt auch Unterstützer im “Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik” (AbI). Wir freuen uns sowohl über die Anerkennung als auch auf das gemeinsame Engagement in der Zukunft.
Heute wurde Wertewerk in die Guild of Accessible Web Designers (GAWDS) aufgenommen. Wir sind stolz, Mitglied zu sein und werden unser Engagement zum Thema Zugänglichkeit nun auch international fortsetzen.
Viele KollegInnen sind und werden nicht müde, wenn es gilt, die Sinnlosigkeit von “barrierefreien Alternativ-Versionen” zu vermitteln.
Warum ist gerade diese Position sinnvoll? Ganz einfach: diese Alternativen kosten unnötig Zeit, Informationsmanagement und Geld. Und den Anforderungen an Barrierefreiheit ist erst recht nicht genüge getan. Dabei ist völlig gleichgültig, ob Sie das aus Perspektive des Anwenders, des Entwicklers oder des Anbieters betrachten. Sollten Ihnen also solche Angebote unter die Finger geraten, ist ein hohes Maß an Skepsis mehr als gerechtfertigt. Wir entziehen uns an dieser Stelle aber weiterer pamphletartiger Töne und überlassen das Lesefeld empfehlenswerten KollegInnen, die ihre Äußerungen zum tieferen Verständnis dieses seltsamen Phänomens verbreiten:
Die Wertewerkstatt steht nicht still: In Kürze erscheint unser Leitfaden “Barrierefreiheit für Entscheider”. Neben allgemeinen Informationen erhalten Sie hier konkrete Tipps zur Überprüfung Ihrer Interessen und zum Schutz vor “schwarzen Schafen”. Wenn Sie möchten, können Sie schon jetzt den Leitfaden anfordern.
Internetauftritt des Schwäbischen Heimatbundes (SHB) barrierefrei aktualisiert
Autor: blanzelot 29.7.2004, 14:07
Heute ging der neue Internetauftritt des Schwäbischen Heimatbundes (externes Angebot) ins Netz. Neben der leicht modifizirten Ästhetik präsentiet sich das Angebot des engagierten Vereins komplett barrierefrei. Wir sind stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit.
So der Titel des Aufsatzes der Ausgabe 2/2004 des Content Management Magazins von Wertewerker Stefan Blanz. Der Beitrag ist der Versuch einer Standortbestimmung zur Rolle der Barrierefreiheit in Gegenwart und Zukunft des Internets und gibt Entscheidern und Entwicklern Hinweise zu zentralen Fragen dieses “heißen Eisens”. Haben Sie Interesse an diesem Aufsatz? Wir schicken Ihnen gerne einen Sonderdruck als pdf. Schreiben Sie uns.29. Juli 2004: Sie können diesen Beitrag ab sofort als pdf herunterladen. Sie benötigen dafür den Adobe Reader 6: Zwischen Notwendigkeit und Vision herunterladen. Externes Angebot: Adobe Reader download.
Nach einem Expertentest unseres Internetauftrittes wurde Wertewerk im Netzwerk von web-barrierefrei.at in Wien aufgenommen. Das EU-Projekt engangiert sich für die Verbreitung der Barrierefreiheit. Wir freuen uns über die Mitgliedschaft und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Eva Papst, Leiterin der Blindendruckerei am Bundes-Blindenerziehungsinstitut in Wien, und Stefan Blanz, Projektleiter und Web-Entwickler bei Wertewerk, haben für einfach-fuer-alle, dem Infoportal zur Barrierefreiheit der Aktion Mensch, ein Tutorium zur Gestaltung barrierefreier Navigationsmenüs verfasst. Lesen Sie das Tutorium Barrierefreie Navigationsmenüs.
Der Schwäbische Heimatbund hat Wertewerk beauftragt, sämtliche Online-Services barrierefrei umzugestalten. Neben dem Internetauftritt gehören dazu auch alle bereitgestellten Dokumente auf pdf-Basis. Die Umsetzung soll bis Anfang Juni 2004 abgeschlossen sein. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit getreu dem Motto: “Woran erkennt man barrierefreie Internetdienste? Gar nicht. Das ist ja das Schöne.”
Obwohl Barrierefreiheit im Internet zunehmend an Aktualität und Bedeutung gewinnt, haben viele noch keine recht klare Vorstellung, was denn darunter zu verstehen ist. Wir haben den Versuch gemacht, die wesentlichen Bedingungen zum Verständnis zu verdeutlichen: Essay“Was ist barrierefreies Internet?” lesen.
Einfach für alle - so der Titel und die Losung des Projektes der Aktion Mensch, das umfangreich Informationen und Lehrreiches sowie ein Access-blog zum barrierefreien Internet bereit stellt. Ein Muss für alle Interessierten in Sachen Barrierefreiheit.
Besuchen Sie www.einfach-fuer-alle.de.