Die Alternative eine Alternative?
Viele KollegInnen sind und werden nicht müde, wenn es gilt, die Sinnlosigkeit von “barrierefreien Alternativ-Versionen” zu vermitteln.
Warum ist gerade diese Position sinnvoll? Ganz einfach: diese Alternativen kosten unnötig Zeit, Informationsmanagement und Geld. Und den Anforderungen an Barrierefreiheit ist erst recht nicht genüge getan. Dabei ist völlig gleichgültig, ob Sie das aus Perspektive des Anwenders, des Entwicklers oder des Anbieters betrachten. Sollten Ihnen also solche Angebote unter die Finger geraten, ist ein hohes Maß an Skepsis mehr als gerechtfertigt. Wir entziehen uns an dieser Stelle aber weiterer pamphletartiger Töne und überlassen das Lesefeld empfehlenswerten KollegInnen, die ihre Äußerungen zum tieferen Verständnis dieses seltsamen Phänomens verbreiten:
- Einen anschaulichen Anwenderbericht bietet Eva Papst: Kampf den “Alternativen” (externes Angebot)
- Gut beraten sind Anbieter sicherlich mit den Antworten von Tomas Caspers auf die Frage: Barrierefrei = Textversion ? (externes Angebot)
- Einen Blick auf die gesetzlichen Zusammenhänge wirft das Aktionsbündnis barrierefreies Internet auf www.wob11.de ("Web ohne Barrieren nach §11 BGG"): Warum NUR-TEXT-Versionen als Alternative zum eigentlichen Angebot keine Lösung im Sinne der BITV sind (externes Angebot)
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